Der integrierte Windows Defender bietet bereits guten Schutz. Wer zusätzliche Einstellungen nutzt, erhöht die Sicherheit deutlich – ganz ohne Expertenwissen.
Windows Defender hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Heute gehört er zu den besten kostenlosen Virenschutzprogrammen. Für viele Nutzerinnen und Nutzer reicht er aus – zumindest als Basis. Wer seinen PC im Alltag zusätzlich schützen will, sollte jedoch einige zusätzliche Sicherheitsfunktionen aktivieren.
Ein Beispiel ist die Remote-Desktop-Funktion. Sie erlaubt Fernzugriffe auf den eigenen PC – praktisch im Berufsalltag, aber potenziell ein Einfallstor für Angreifende. Wer diese Funktion nicht nutzt, sollte sie in den Systemeinstellungen deaktivieren.
Bei der Nutzung von öffentlichen WLANs – etwa im Hotel oder am Flughafen – empfiehlt es sich, das Netzwerkprofil auf „Öffentlich“ zu stellen. So bleibt der PC für andere Geräte im selben Netz unsichtbar.
Weitere Sicherheit bringt die Benutzerkontensteuerung (UAC). Wer sie auf die höchste Stufe stellt, wird bei jeder Systemänderung gewarnt. So lassen sich ungewollte Installationen verhindern.
Nicht zuletzt lohnt sich ein Blick auf die App-Berechtigungen. Viele Anwendungen verlangen weitreichende Zugriffe, etwa auf Kamera oder Standort. Diese Berechtigungen sammeln sich mit der Zeit an. In den Datenschutz-Einstellungen lassen sie sich gezielt entziehen.
Ein jährlicher Sicherheits-Check lohnt sich. Viele Einstellungen bleiben stabil – doch neue Funktionen oder Bedrohungen machen regelmässige Updates nötig. Wer sich einmal Zeit nimmt, bleibt langfristig geschützt. Eine einfache Anleitung dazu finden Sie hier.