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Money Mules (Finanz­agenten)

Mit attrak­tiven Stel­len­an­ge­boten rekru­tieren Kri­mi­nelle immer wieder Per­sonen als «Money Mules», die delik­tisch erwirt­schaf­tetes Geld ins Aus­land trans­fe­rieren sollen. Wer an sol­chen «Geschäften» mit­wirkt, macht sich strafbar.

Schützen Sie sich, indem Sie…

  • bei lukra­tiven Job­an­ge­boten mit raschen Ver­dienst­mög­lich­keiten ohne ent­spre­chenden Arbeits­auf­wand grund­sätz­lich miss­trau­isch sind.
  • Ihre Bank­konten nie Dritten zur Ver­fü­gung stellen.
  • Ihre Bank­an­gaben und per­sön­liche Angaben nur an Per­sonen wei­ter­geben, die Sie kennen und denen Sie ver­trauen.
  • nie­mals Geld von Ihrem Konto abheben oder wei­ter­leiten, dessen Her­kunft Sie nicht zwei­fels­frei kennen. Lassen Sie solche Gelder durch Ihre Bank an den Absender zurück­über­weisen.
  • nie­mals Geld im Auf­trag von Dritten an Emp­fänger ver­senden, die Ihnen nicht näher bekannt sind – erst recht nicht per Post­sen­dung oder mit­tels Geld­transfer-Ser­vices.
  • ver­tiefte Abklä­rungen zum ver­meint­li­chen Arbeit­geber tätigen und sich im Detail dar­über infor­mieren, was von Ihnen erwartet wird.
  • Stel­len­an­ge­bote, bei denen Sie auf Ihrem Bank­konto Gelder emp­fangen und in irgend­einer Form wei­ter­leiten müssen, umge­hend der Polizei melden.

Kri­mi­nelle ver­su­chen immer wieder, über diverse Online-Platt­formen, via Face­book oder fin­gierten Web­sites mit Stel­len­an­ge­boten gut­gläu­bige Per­sonen als soge­nannte Finanz­agen­tinnen und -agenten für ihre kri­mi­nellen Geschäfte zu rekru­tieren. In den Stel­len­in­se­raten werden hohe Pro­vi­sionen bei geringem Arbeits­auf­wand in Aus­sicht gestellt und von den Per­sonen werden in der Regel keine vor­gän­gigen Aus­bil­dungen oder Fach­kennt­nisse ver­langt. Die angeb­li­chen Firmen ver­fügen häufig über eine glaub­wür­dige Web­site oder miss­brau­chen die Namen von tat­säch­lich exis­tie­renden Firmen für ihre Zwecke.

Im Rahmen der ver­meint­li­chen Anstel­lung sollen die Per­sonen über ihre eigenen Bank­konten Gelder emp­fangen, abheben und diese per Post­sen­dungen (Brief/Paket), mit Hilfe eines Geld­transfer-Ser­vices oder ander­weitig ins Aus­land wei­ter­leiten. Ver­mehrt wird auch ein Wechsel der Ver­mö­gens­werte in eine Kryp­to­wäh­rung (z. B. Bit­coin) ver­langt. Als Gegen­leis­tung darf eine Pro­vi­sion behalten werden. Die Gelder stammen fast immer aus delik­ti­schen Hand­lungen im Bereich der Inter­net­kri­mi­na­lität oder des Drogen- und Men­schen­han­dels.

Obwohl Finanz­agen­tinnen und -agenten nicht direkt in die kri­mi­nellen Hand­lungen invol­viert sind, machen sie sich der Geld­wä­scherei strafbar, weil sie Kri­mi­nelle darin unter­stützen, ihr Geld zu ver­schieben und somit dessen ille­gale Her­kunft zu ver­schleiern.

 

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