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4 – Schützen der Online-Zugänge

Ver­schliessen Sie die Türe, wenn Sie das Haus oder die Woh­nung ver­lassen? Schützen Sie auch Ihre Geräte und Online-Zugänge vor fremdem Zugriff.

Wich­tigste Merk­punkte:

  • Schützen Sie Ihren Com­puter und mobilen Geräte (Smart­phones, Tablets etc.) vor unbe­fugtem Zugriff und sperren Sie den Bild­schirm, wenn Sie nicht aktiv am Gerät arbeiten.
  • Ver­wenden Sie sichere Pass­wörter (mind. 10 Zei­chen lang, aus Zif­fern, Gross- und Klein­buch­staben sowie Son­der­zei­chen bestehend).
  • Benutzen Sie nicht überall das­selbe Pass­wort, son­dern für ver­schie­dene Ange­bote ver­schie­dene Pass­wörter.
  • Akti­vieren Sie nach Mög­lich­keit die soge­nannte Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung.

Geräte vor unbe­fugten Zugriff absi­chern

Schützen Sie alle Ihre Geräte mit einem Zugangs­schutz. Gerade bei Note­books, Tablets und Smart­phones sind Ver­lust und Dieb­stahl weitaus grös­sere Gefahren als beim Heim-PC.

Ver­ge­wis­sern Sie sich des­halb, dass ins­be­son­dere bei Ihren mobilen Geräten die auto­ma­ti­sche Bild­schirm­sperre mit­tels Code, Pass­wort, Fin­ger­ab­druck oder Gesichts­er­ken­nung ein­ge­schaltet ist.

Zudem sollten Sie die Daten auf Ihrem Mobil­gerät ver­schlüs­seln. Dies gilt ins­be­son­dere auch für Zusatz­spei­cher wie externe Fest­platten oder USB-Sticks. So ver­un­mög­li­chen Sie Unbe­fugten den Zugriff auf Ihre Daten und Apps über Fremd­sys­teme.

Unter Einstellungen/Touch ID & Code können Sie das Gerät mit einem Zah­len­code oder Pass­wort schützen sowie Fin­ger­prints hin­ter­legen. Beim iPhone X lässt sich unter Einstellungen/Face ID & Code die Gesichts­er­ken­nung kon­fi­gu­rieren. Die Daten werden beim iPhone bzw. iPad auto­ma­tisch ver­schlüs­selt abge­spei­chert.

Sichere Pass­wörter

Pass­wörter sind nach wie vor die gän­gigsten und am meisten ver­wen­deten Schlüssel im elek­tro­ni­schen Umfeld. Sie schützen den Zugriff auf sen­sible und pri­vate Daten. Durch ein paar ein­fache Regeln im Umgang mit Pass­wör­tern sind Sie besser geschützt.

6 Regeln zum sicheren Pass­wort - ver­wenden Sie…

  • min­des­tens 10 Zei­chen
  • Zif­fern, Gross- und Klein­buch­staben sowie Son­der­zei­chen
  • keine Tas­ta­tur­folgen wie z.B. «asdfgh» oder «45678»
  • kein Wort einer bekannten Sprache, d. h. das Pass­wort sollte keinen Sinn machen
  • nicht überall das­selbe Pass­wort
  • spei­chern Sie Ihr Pass­wort nicht unver­schlüs­selt ab

Nach­fol­gend ist beschrieben wie Sie auf ein­fache Art und Weise ein sicheres Pass­wort erstellen und es sich auch merken können:

  • Nehmen Sie einen Satz, den Sie sich gut merken können, und bilden Sie Ihr Pass­wort mit den jewei­ligen Anfangs­buch­staben und Zif­fern:
    «Meine Tochter Tamara hat am 19. Januar Geburtstag!»
  • So ent­steht ein Pass­wort aus einer belie­bigen Zei­chen­folge, das Sie sich gut merken können:
    «MTTha19.JG!»

Pass­wort-Manager

In einem Pass­wort-Manager können Sie sämt­liche Pass­wörter ver­schlüs­selt abspei­chern – und müssen sich dadurch nur noch ein ein­ziges Pass­wort merken.

Für den Ein­satz unter Win­dows emp­fehlen wir fol­gende, zum Teil kos­ten­lose Pass­wort-Manager:

Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung

Zusätz­lich zu einem sicheren Pass­wort sorgt die soge­nannte Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung für noch mehr Sicher­heit. Dabei wird beim Login zusätz­lich zum ersten Sicher­heits­ele­ment (meis­tens ein Pass­wort) ein zweites, unab­hän­giges Sicher­heits­ele­ment abge­fragt. Dies kann bei­spiels­weise ein Code sein, der auf ein Mobil­te­lefon geschickt oder direkt auf diesem gene­riert wird.

Mitt­ler­weile bieten nebst Finanz­in­sti­tuten auch viele wei­tere Online-Dienst­leister (z.B. Google, Face­book) eine Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung an. Nutzen Sie diese für eine erhöhte Sicher­heit. Eine Beschrei­bung der ver­schie­denen bei Finanz­in­sti­tuten ein­ge­setzten Ver­fahren finden Sie hier.

Wurde mein Online-Zugang gehackt?

Kon­trol­lieren Sie, ob das Pass­wort eines Ihrer Online-Konten gehackt wurde:

https://haveibeenpwned.com

Auf der kos­ten­losen Platt­form «Have I Been Pwned» können Sie her­aus­finden, ob Ihre Login-Daten zu einem Online-Konto kom­pro­mit­tiert oder bei einer Daten­panne ver­öf­fent­licht wurden. Geben Sie hierzu Ihren ent­spre­chenden Benut­zer­namen oder Ihre E-Mail-Adresse und nie­mals das zu prü­fende Pass­wort ein!

Schützen Sie Ihre Daten und alle Ihre Geräte mit den «5 Schritten für Ihre digi­tale Sicher­heit»:

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