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3 – Vor­beugen mit Soft­ware-Updates

Wer könnte mehr für die Sicher­heit Ihrer Soft­ware tun als deren Her­steller? Ver­sorgen Sie Ihr System, Ihre Pro­gramme und alle Apps regel­mässig mit den neusten Updates.

Wich­tigste Merk­punkte:

  • Instal­lieren Sie nur nötige Pro­gramme und Apps und laden Sie diese immer von der Her­stel­ler­seite oder einem offi­zi­ellen Store her­unter.
  • Akti­vieren Sie die auto­ma­ti­sche Update-Funk­tion für das Betriebs­system und alle instal­lierten Pro­gramme und Apps.
  • Ver­wenden Sie für den Zugang ins Internet jeweils nur die aktu­ellste Ver­sion des jewei­ligen Brow­sers.

Ver­al­tete Pro­gramme weisen oft Sicher­heits­lü­cken auf und ver­ein­fa­chen es einem Angreifer, ein Gerät unter seine Kon­trolle zu bringen. Soft­ware-Her­steller kor­ri­gieren solche Sicher­heits­lü­cken und stellen die Kor­rek­turen als Pro­gramm­ak­tua­li­sie­rungen zur Ver­fü­gung.

Nur nötige Soft­ware und Apps instal­lieren

Instal­lieren Sie nur wirk­lich not­wen­dige Pro­gramme und Apps und achten Sie darauf, dass diese aus seriöser Quelle stammen, also direkt vom Her­steller oder aus dem offi­zi­ellen Store (z.B. Apples App-Store oder Goo­gles Play-Store). Über­prüfen Sie von Zeit zu Zeit auch, welche Pro­gramme und Apps Sie über­haupt noch ver­wenden, und deinstal­lieren Sie ver­al­tete und nicht mehr benö­tigte Anwen­dungen – jede zusätz­liche Soft­ware und App ist eine mög­liche Sicher­heits­lücke.

Halten Sie Ihre Geräte aktuell

Stellen Sie sicher, dass Sie jeweils die aktu­ellste Ver­sion einer Soft­ware ver­wenden. Die Grund­lage bildet ein aktua­li­siertes Betriebs­system. Aber auch alle anderen instal­lierten Pro­gramme (z.B. Browser wie Mozilla Firefox oder Google Chrome oder Adobe Acrobat Reader) müssen auf aktu­ellstem Stand gehalten werden. Das lässt sich meist leicht bewerk­stel­ligen und ver­ur­sacht nur wenig Auf­wand: Akti­viert man die jewei­lige auto­ma­ti­sche Updatefunk­tion, suchen die Pro­gramme oder das Betriebs­system regel­mässig nach den neusten Aktua­li­sie­rungen und instal­lieren diese oft selb­ständig.

In Win­dows 10 sind die Win­dows Updates stan­dard­mässig akti­viert. Für Sie heisst das, dass die Updates auto­ma­tisch her­un­ter­ge­laden und instal­liert werden, sobald sie ver­fügbar sind.

Akti­vieren Sie zusätz­lich unter den Erwei­terten Optionen in den Update-Ein­stel­lungen die Option «Updates für andere Micro­soft-Pro­dukte bereit­stellen, wenn ein Win­dows-Update aus­ge­führt wird», damit auch andere Micro­soft-Pro­dukte wie bei­spiels­weise Office auto­ma­tisch aktua­li­siert werden.

Ältere Win­dows Ver­sionen – End of life

Win­dows XP, Win­dows Vista und Office 2007 sollten nicht mehr ein­ge­setzt werden, da Micro­soft den Sup­port ein­ge­stellt hat. D. h. es werden keine Sicher­heits­up­dates mehr bereit­ge­stellt, die Ihren Com­puter vor Viren, Wür­mern, Tro­ja­nern und anderer Schad­soft­ware schützen.

Lebens­zy­klus von Win­dows

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