Nach etwa 10 Jahren im Einsatz zeigen Smartphones deutliche Alterserscheinungen – nicht nur äusserlich. Batterie, Software und Netzkompatibilität setzen klare Grenzen für die Nutzungsdauer.
Meist machen sich die ersten Schwächen durch eine nachlassende Batterieleistung bemerkbar. Studien zeigen, dass nach zehn Jahren meist nur noch 35 bis 50 % der ursprünglichen Kapazität erhalten bleiben, selbst bei moderater Nutzung. Intensive Schnellladezyklen beschleunigen den Batterieverschleiss zusätzlich. Auch Speicherchips altern und verlieren nach fünf bis acht Jahren messbar an Zuverlässigkeit. So kann es unter anderem zu Bitfehlern und Datenverlust kommen.
Funktioniert die Hardware einwandfrei, nutzt dies wenig, wenn die Software nicht mitspielt. Apple und Google bieten mittlerweile bis zu sieben Jahren Updates an – viele Android Hersteller hingegen nur drei bis fünf Jahre. Nach Ablauf dieser Frist steigt das Risiko für Sicherheitslücken und inkompatible Apps deutlich.
Banking-Apps funktionieren oft nicht mehr, wenn veraltete Verschlüsselungsstandards auslaufen. Sie sollten also regelmässig prüfen, ob Updates verfügbar sind und kritische Anwendungen frühzeitig migrieren.
Ein hilfreiches Werkzeug bietet die Website endoflife.date. Dort können Updates und End-of-Life-Termine vieler Betriebssysteme eingesehen werden. So können Sie frühzeitig erkennen, wann Ihr Betriebssystem den Support verliert und rechtzeitig reagieren.