Online-Kriminelle missbrauchen Facebook, Instagram, X und andere Plattformen für unlautere Machenschaften. Einige Betreiber reagieren nur zögerlich.
Dass nicht alles, was in den Sozialen Netzwerken verlautet wird, für bare Münzen genommen werden sollte, ist weitgehend bekannt. Doch einige Betrüger begnügen sich nicht mit gewöhnlichen News. Sie veröffentlichen glaubhafte, aber gefälschte News-Stories, um ihre Opfer in die Falle zu locken.
Aufhänger der erfundenen Nachrichten sind meist prominente Persönlichkeiten, welche über angebliche Riesengewinne berichten, die sie auf einer Online-Anlageplattform erwirtschaftet hätten. Veröffentlicht wird die Meldung auf den einschlägigen Portalen wie X, Instagram, Facebook oder Tiktok.
Ein Klick auf den News-Beitrag führt oft auf einen Beitrag auf einem beliebten, jedoch ebenfalls gefälschten Online-Nachrichtenportal wie Blick oder 20 Minuten. Dort wird im Stil einer Reportage für eine angeblich revolutionäre, sichere und äusserst lukrative Investitionsmöglichkeit geworben. Oft werden auch hier Prominente als Lockvogel eingesetzt – natürlich ohne deren Wissen. Wer auf den fingierten Beitrag hereinfällt und investiert, verliert meist alles.
Einige der Sozialen Medien, die solche Werbung ausspielen, reagieren nur langsam auf die Meldung derartiger Betrugsversuche. Insbesondere Meta, Betreiber von Facebook, fällt gemäss «Heise» negativ auf. Anders als etwa bei Google dauert es bei Meta / Facebook oft mehrere Tage oder gar Wochen, bis verdächtige oder erwiesen kriminelle Werbung entfernt wird.
Mehr zum Thema und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie im Artikel «Investment Fraud».
